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| Bücher : Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit |
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Bindung: Gebundene Ausgabe
EAN: 9783579069807
ISBN: 3579069802
Label: GĂŒtersloher Verlagshaus
Hersteller: GĂŒtersloher Verlagshaus
Seiten: 191
Erscheinungsdatum: 2008-12
Herausgeber: GĂŒtersloher Verlagshaus
Studio: GĂŒtersloher Verlagshaus
Verkaufsrang: 55
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Produktbeschreibung:
Aus der Amazon.de-Redaktion: Wie kommt es, dass Kinder auch der Nach-Achtundsechziger-Generation von Eltern auf der Nase herumtanzen? Dass bereits VierjĂ€hrige mit ihren Erziehern machen (und machen können), was sie wollen? Dass in unserer Gesellschaft die Respektlosigkeit der Jugend gegenĂŒber dem Alter regiert und so viele SchulabgĂ€nger (deshalb?) nicht im Mindesten gerĂŒstet sind fĂŒrs Leben? Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit aus der Feder des 50-jĂ€hrigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen.
In neun Kapiteln beleuchtet Winterhoff mit medizinischer Analyse, aber auch mit journalistischem Geschick, welche GrĂŒnde dafĂŒr sprechen, dass MĂŒtter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gĂ€ngige Vorurteile unserer Pop-Kultur (âWe donât need no educationâ? -- âKinder an die Machtâ??), illustriert, warum die Psyche eine so groĂe Rolle spielt, was Grundschulen und KindergĂ€rten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die âBeziehungsfĂ€higkeit wieder herzustellenâ. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen MĂ€ngel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege.
Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden NacherzÀhlungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und ist gerade deshalb eine willkommene Alternative zur Sensationsgier von Super-Nanny-Formaten -- eine Alternative zudem, die Hoffnung macht. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de
Amazon.de-Hörbuchrezension: Das hört sich nicht gut an: Kinder tanzen ihren Eltern auf der Nase herum. VierjĂ€hrige machen mit ihren Erziehern, was sie wollen (und dĂŒrfen das auch). Und die respektlose Jugend ist nach dem Schulabschluss nicht im Mindesten gerĂŒstet fĂŒrs Leben. Das Hörbuch Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit des 50-jĂ€hrigen Bonner Mediziners Michael Winterhoff wagt diese Gesellschaftsanalyse. Und es legt den Finger nicht zuletzt an einer Stelle in die Wunde, die besonders schmerzt: Mitten ins Herz der liebenden Eltern, die doch nur eines wollen: von ihre Kindern geliebt zu werden. Und die doch genau deshalb das Gegenteil erreichen. Das hört sich, wie gesagt, nicht gut an. Und trotzdem ist es gut, davon zu hören.
In neun Kapiteln erörtert Winterhoffs Lesung, warum MĂŒtter aufhören sollten, zwischen Super-Nanny und Verzweiflung hoffnungslos hin- und herzupendeln. Er hinterfragt gĂ€ngige Vorurteile unserer nicht zuletzt auch akustischen Pop-Kultur (âWe donât need no educationâ? -- âKinder an die Machtâ??), illustriert, was Grundschulen und KindergĂ€rten mit der Seele unserer Kinder anstellen, warum Eltern ihr Ich nicht mit dem des Nachwuchses verschmelzen sollten -- und wie es uns gelingen könnte, die âBeziehungsfĂ€higkeit wieder herzustellenâ. Auf diese Weise entwirft Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ein faszinierendes Panorama, das die privaten und sozialen MĂ€ngel unserer Erziehung ebenso aufzeigt wie mögliche Lösungswege. Das kann sich hören lassen.
Erziehungsratgeber gibt es wie Sand am Meer. Aber die meisten ergehen sich in endlos seitenschindenden NacherzÀhlungen von (zumeist erfundenen) Fallgeschichten, die mit dem eigenen Leben nichts gemein haben. Warum unsere Kinder Tyrannen werden oder: Die Abschaffung der Kindheit ist da auf angenehme Art und Weise anders. Und: Er ist auch noch kurzweilig gelesen. Alles in allem also: gut zu hören. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de 4 CD, Laufzeit ca. 320 min
Durchschnittliche Bewertung: 
Bewertung: -
Ich stimme den Rezensenten zu, die die Gefahr sehen, dass es MiĂerverstĂ€ndnisse im Umgang mit den Ergebnissen geben kann. Eine RĂŒckkehr zu reaktionĂ€ren AutoritĂ€ren Erziehungskonzepten ist natĂŒrlich möglich, aber eher unwahrscheinlich.
Ich stimme ganz strikt den negativen Rezensionen NICHT zu! Ich habe selber Kinder erlebt, die im Buch beschrieben werden. Die Eltern kenne ich auch. Die GrĂŒnde passen wie die Faust aufs Auge. Keine Grenzen, keine Regeln, hauptsache das Kind wird ... weiter
Bewertung: -
In den ersten Kapiteln beschreibt der Autor PhĂ€nomene, die ich als Mutter von drei Kindern und PĂ€dagogin zumindest ansatzweise bestĂ€tigen wĂŒrde. Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr hatte ich das GefĂŒhl, dass der Autor in eine krankhafte "psyhiatrisierte" Welt entgleitet, die mit der Mehrzahl unserer Kinder und deren Eltern wenig Gemeinsamkeiten aufweist. Ich vermute er beschreibt Extreme aus seiner psychiatrischen Praxis. Ich halte eine solche negative Sicht fĂŒr wenig konstruktiv und ... weiter
Bewertung: -
Als Ratgeber-Neuling ohne psychologisches Grundwissen konnte ich beim Lesen des Buches nur einen immer stĂ€rker ansteigenden Unmut verspĂŒren. Ein Hinweis auf unreflektierte Bemerkungen des Autors war fĂŒr mich aber die Aussage, die gröĂte Perversion sei ein so genanntes "Kiddy-Board" dass zum Transportieren eines göĂeren Geschwisterchens am Kinderwagen angebracht wird. HĂ€tte der Autor auch nur eine Sekunde darĂŒber nachgedacht, wie eine Mutter mit einem 15-Monatsabstand zwischen den Kindern (wie ... weiter
Bewertung: -
Als Vater eines autistisch schwerbehinderten Sohnes sind mir Verhaltensprobleme in der Kindheit sehr bekannt. Ich habe die Fachliteratur zu Autismus kilogrammweise gelesen. Frustrierend durfte ich feststellen, dass die "Fachleute" meist keine Ahnung von wirksamen Therapien haben. Gerade bei Psychiatern gilt, dass sie mehr Schaden als Nutzen anrichten und ausser Ritalin und Risperdal nicht viel zu bieten haben.
Der Autor hat sicher in einigen Punkten Recht. Aber der Versuch, alles und jedes ... weiter
Bewertung: -
Viele, die mit Kindern befasst sind, haben heute das GefĂŒhl, dass irgendetwas GrundsĂ€tzliches den Umgang mit den Kindern und den Erfolg der Erziehung erheblich erschwert. Einige mögen auch schon eine grobe Ahnung haben, was die Ursachen sind, Winterhoff bringt Klarheit.
An einigen Stellen fĂŒhrt Winterhoff eine Psychologen-eigene Sprechweise ein, z. B. "Nervenzelle Mensch" fĂŒr die FĂ€higkeit eines Kindes, ein GegenĂŒber als eigenstĂ€ndigen Menschen wahrzunehmen. Vielleicht wird sich von ... weiter
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